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Multi-Channel Kommunikation in der Corona Krise

Die Corona Krise fordert ein Höchstmaß an Schnelligkeit und Effizienz in der Kommunikation, um auf die täglichen Veränderungen zu reagieren.
Melanie Tamblé | 16.04.2020
Multi-Channel Kommunikation in der Corona Krise © Melanie Tamblé
 

Die besondere Dynamik der Corona Krise und die ständig neuen Anordnungen und Vorschriften der Regierung fordern das Change-Management in Unternehmen und die Flexibilität der Menschen fast täglich neu heraus. Und auch die Unternehmenskommunikation muss mit der gleichen Schnelligkeit und Effizienz reagieren. Denn nur eine transparente und kontinuierliche Kommunikation hilft jetzt,

  • den Informationsfluss schnell und kontrolliert zu steuern,
  • das Vertrauen und die Reputation zu stärken,
  • den Kontakt zu Kunden und zur Öffentlichkeit aufrecht zu erhalten.

Infografik Krisenkommunikation

Die Corona Krisenkommunikation erfordert eine besondere Themenwahl und Sprachregelung für das Marketing

Eine globale Krise, in der Menschen mit Ängsten, Sorgen und Problemen kämpfen, ist nicht die Zeit für „Marketing as usual“ oder für Werbung mit harten Verkaufsbotschaften. Daher sollte jedes Unternehmen jetzt auf ein spezielles Themen- und Sprachprotokoll für die Krisenkommunikation anwenden. Vor allem ist es wichtig, Redaktionskalender, automatisierte E-Mails und Social Media Beiträge zu überprüfen, ggf. anzupassen oder unpassende Kampagnen auszusetzen.    

Eine ehrliche und klare Kommunikation mit Antworten auf die wichtigsten Fragen und Sorgen der Zielgruppen, vermittelt Zuversicht und Vertrauen. Eine empathische Sprache und Tonalität zeigt Verständnis für die Situation der Zielgruppen. Helfende und unterstützende Informationen zur Bewältigung von aktuellen Problemen vermittelt das Verständnis für die besonderen Herausforderungen der Zielgruppen und das stärkt die Loyalität und Reputation.    

Laufende Aktualisierung der Informationen und Anpassungen an die aktuellen Entwicklungen helfen, die Kontrolle über die Kommunikation zu behalten. 

Zentrale Steuerung und Distribution von Informationen

Eine zentrale Bereitstellung sämtlicher Informationen, Stellungnahmen und Ressourcen zur Krisen-Situation sowie eine einheitliche Sprachregelung stellt sicher, dass das Unternehmen mit einer Stimme spricht.

Wenn alle Kommunikationsteams sämtliche Informationen und Updates zur Verfügung haben, lassen sich die Informationen auch zeitsparend für alle Medien aufbereiten und schnell kommunizieren.

Eine crossmediale Veröffentlichung und das Teilen und Cross-Posting von Inhalten und Beiträgen zur Krisenkommunikation über alle verfügbaren Online-Medien und Social-Media-Kanäle, stellt sicher, dass die Botschaften bei den Zielgruppen ankommen.

Beispiele für die Multi-Channel-Kommunikation zur Corona Krise

  • Veröffentlichung aller aktuellen Informationen und Nachrichten auf Ihrer Website und Ihrem Blog. Überlegen Sie, eine spezielle “Corona Update” Seite mit aktuellen Informationen, Stellungnahmen und Ressourcen bereitzustellen.

 

Beispiel: Landingpage Corona Update #WirsindfürEuchda

 

Landingpage Corona Update und Ressourcen

 

  • Eine laufende Aktualisierung aller Änderungen zu Serviceoptionen und Kontaktinformationen auf Google My Business und auf den Social-Media-Profilen und -Seiten.

 

Beispiel: Corona Update Header Grafik auf Twitter

 

 

  • Informationen an Kunden, Partner und andere Abonnenten per E-Mail, In-App- und Push-Nachrichten.
  • Veröffentlichungen aller wichtigen Informationen und Nachrichten auch über Online-Pressemitteilungen auf News-Websites und Themenportalen.

 

Beispiel: Pressemitteilung: So gelingt die optimale Krisenkommunikation

 

 

  • Social Media Netzwerke für die aktuellen Informationen, sowie für einen konsistenten Informations- und Kommunikationsfluss von aktuellen Unternehmens-Informationen, aber auch für Tipps, Fragen und Antworten zu wichtigen Fragen und zur Bewältigung der Krise.

 

Beispiel: Facebook Post zur Corona Krise

 

 

  • Anpassung der Botschaften jeweils auf die entsprechenden Zielgruppen.
  • Vor allem empathische Kommentare und eine angepasste Bildsprache.
  • Situativer Einsatz von Corona-spezifischen Hashtags, wie #gemeinsamstark, #staysocial, #stayhome, #staysafe #wirschaffendas, #zusammenhalt, #gemeinsam, #gemeinschaft, #solidarität, #socialdistancing.
  • Monitoring von Reaktionen auf die Krise und die Krisenkommunikation und kontinuierliche Anpassungen der Kommunikation an.

 

Beispiel: Multichannel-Kommunikation

 

Vor allem Online-Pressemitteilungen auf News- und Themenportalen sowie die Social-Media-Kanäle helfen bei der schnellen Kommunikation, da diese Informationen in Echtzeit veröffentlicht werden können.

Tools für die Online-Medien Distribution und die Social Media Automatisierung unterstützen dabei, aktuelle Informationen auf allen Kommunikationskanälen in Echtzeit zu veröffentlichen, zu planen und zu teilen. Wichtig dabei sind jedoch Tools, die es ermöglichen, Botschaften für jeden Kanal und jede Community anzupassen und zur besten Zeit für jedes Netzwerk zu teilen.

Mehr Informationen und Tipps im kostenlosen Leitfaden Krisenkommunikation